Der Re-Start in Europas Königsklasse

Endlich rollt bald auch in der Königsklasse wieder der Ball und ein Blick auf die Paarungen sorgt bereits jetzt für Vorfreude. Natürlich möchten wir euch ein paar Tips zu Champions League Wetten nicht vorenthalten. Die Ausgangslagen der vier Mannschaften, die die ersten beiden Spiele (Freitag 07.08.) bestreiten werden, könnten kaum unterschiedlicher sein. Doch ob als kommender Meister, abgeschlagener Zweiter oder aus dem Winterschlaf gerissener Außenseiter haben sie eines gemeinsam: Alle wollen ins Viertelfinale. 

Die Ausgangslage

Manchester City vs Real Madrid (Hinspiel 2:1) –Wer mehr Geld ausgibt als erlaubt und Finanzkontrolleure mutwillig täuscht, wird vom Wettbewerb ausgeschlossen. Das ist die Regel und Sanktion, die für alle Mannschaften der Welt gilt, außer für den sympathischen Arbeiterklub von der Insel: Manchester City. Sorgt der kürzlich zurückgezogene Ausschluss nun für Zurücklehnen im Nordwesten Englands?

Nein. Der dort fungierende katalonische Raketenwissenschaftler Pep Guardiola ist vom Erfolg seiner Arbeit getrieben und will auch mit den Skyblues immer höher hinaus. Nach den Meisterschaften war bereits vor der Saison klar, dass die Champions League das vorrangige Ziel in diesem Jahr sein wird. Die jüngsten Auftritte in der Liga machen Mut, in elf Spielen nach der Corona-Pause siegte City acht Mal, obwohl nach oben und unten eigentlich nichts mehr geht.

Bevor die Citizens aber vom Titel träumen, sollten sie erst einmal gegen Real Madrid ihre Hausaufgaben machen und das 2:1 aus dem Hinspiel über die Bühne schaukeln. In der spanischen Landeshauptstadt hat Zinedine Zidane seine ihm auferlegte Aufgabe bereits erfolgreich erledigt und ist mit den Madrilenen Meister geworden. Pflicht also erfüllt und nun direkt nach dem Spiel in den Urlaub an polnische Ostsee?

Mit Sicherheit nicht. Denn würde die Champions League Zidane so satt machen wie die Premier League Guardiola, hätte er sie wahrscheinlich nicht dreimal gewonnen. Die Königlichen haben immer noch Hunger.

Juventus Turin vs Olympique Lyon (Hinspiel 0:1) – Die Italiener kommen aus dem frisch beendeten Ligabetrieb, der natürlich Spielrythmus gebracht aber auch Kräfte gekostet hat. Die Franzosen sind zwar ausgeruht, müssen sich aber mit den praktischen Erkenntnissen aus Testspielen und dem anstehenden Pokalfinale im Coupe de France gegen PSG begnügen.

In der Liga ist Olympique sang- und klanglos Sechster geworden, obwohl die Euphorie mit den Verpflichtungen von Juninho als Sportdirektor und Sylvinho als Coach vor der Saison noch groß war. In der Liga spielte die Lyonnais nicht wirklich über einen längeren Zeitraum konstant und befindet sich nach dem Abbruch der Ligue 1 im Niemandsland der Tabelle. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen träumt man davon die Spielzeit im nationalen und europäischen Pokal zu einer besonderen zu machen, nicht nur wegen Corona. Aber würdet ihr darauf wetten?

Nach dem knappen Sieg ohne Gegentor im Hinspiel stehen die Chancen hierfür auf dem Papier zumindest nicht schlecht. Hinzu kommt: Die alte Dame ist nach dem 2:1-Brustlöser gegen Lazio zwar designierter Meister, hat davor aber drei Spiele in Folge nicht gewonnen und sieben Gegentore geschluckt. Das Tor zum Viertelfinale ist für OL also weit aufgestoßen, doch gehen sie auch den letzten Schritt hindurch?

Champions League Wetten

Manchester City vs Real Madrid – Das Rückspiel wird sicherlich von vielen knappen Situationen geprägt sein, die die Partie in die eine oder andere Richtung kippen lassen können.

Die Qualität ist auf beiden Seiten gleichermaßen vorhanden, doch am Ende setzt sich eben die Mannschaft durch, die sich in jenen 50:50-Situationen cleverer anstellt. Real wird Agüero & Co. mit einem königlichen Auftritt in die britischen Schranken weisen und nach einem Kampf auf Messers Schneide letztlich knapp gewinnen. Die Quote liegt @tipico hier für HC (1:0) Tipp X oder Weiterkommen Real bei 6,5. Alternativ kann man die 2,10 Quote für +3,5 Toremitnehmen, da die Offensivreihen beider Truppen naturgemäß viel Torgefahr versprechen.

Juventus Turin vs Olympique Lyon – So sehr man es dem Underdog aus Lyon auch gönnen würde, die erspielte Führung aus dem Hinspiel zu halten oder auszubauen, sind die Chancen dafür trotz des erfolgreichen Resultats eher gering. Wie eben bereits erwähnt, hat Juve anstrengende Wochen in den Knochen, dafür neben dem Spielrhytmus aber noch ein weiteres Faustpfand: Cristiano Ronaldo.

Kürzlich sorgte er fast im Alleingang dafür, dass man die Meisterschaft nicht noch ganz verspielt hat, als seine beiden Treffer beim 2:1-Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten Lazio allen Juve-Anhängern viel Freude bereiteten. Im Rückspiel der Champions League steht wieder so ein großer Moment bevor, wenn er mit einem Doppelpack dafür sorgen wird, dass seine alte Dame ins Viertelfinale gegen den Sieger der anderen Partie (Manchester City oder Real Madrid) kommt.

Der Portugiese wird dafür sorgen, dass die alte Dame das Ding noch dreht und am Ende deutlich mit einem fulminanten Sieg um mindestens drei Tore in die nächste Runde einzieht. Wetten? Die Quote liegt bei Tipico hier bei 4,2.

Ihr seht: Fast so spannend wie die Uni-Liga!

Nationalspieler werden… Ein ewiger Traum oder tatsächlich möglich?

Uni-Liga Braunschweig Spieler Marvin Fricke wird Weltmeister 2018! photo credit @lukasmengeler

Uni-Liga-Sportler aufgepasst:

Der Deutsche Kleinfeld-Fußball-Verband bietet dieses Jahr wieder ein Scouting an. Dort kann jeder teilnehmen, der auf dem Kleinfeld mindestens in der Regional- und auf dem Großfeld mindestens in der Landesliga spielt. Meldet euch einfach auf der offiziellen DKFV Website an und ihr seid nicht mehr weit vom Weltmeister-Titel entfernt 😍⚽🚀

Bei der Scouting Runde in Göttingen könnt ihr den Nationaltrainer von eurem Talent überzeugen und eure Chance auf die Teilnahme an der Weltmeisterschaft steigern!

Alle weiteren Infos zum Scouting findet ihr unter folgendem Link:

Unsere Daumen sind gedrückt!

SpielerPlus kooperiert mit Uni-Liga, DKFV und Socca-Nationalmannschaft

– Mit der Teamorganisations-App SpielerPlus startet SPM Sportplatz Media in die Partnerschaft mit der Uni-Liga Deutschland, dem Deutschen Kleinfeld-Fußball-Verband (DKFV) und der Socca-Nationalmannschaft.

SPIELERPLUS PREMIUM ACCOUNTS IM WERT VON 100.000 €

Aktuell treten ca. 1.500 Teams in der Uni-Liga Deutschland und im DKFV gegeneinander an. Alle Teams können sich in der neuen Saison über die SpielerPlus App in der Premium Version freuen. SPM Sportplatz Media wird exklusiver Partner im Bereich Teamorganisations-Apps und stellt allen Teams im Rahmen der Partnerschaft Premium Accounts im Wert von rund 100.000 € zur Verfügung.

Zudem sind zahlreiche gemeinsame Aktionen im Rahmen der Partnerschaft geplant. Unter anderem eine Zusammenarbeit im Bereich Leistungstracking mit dem Technologiepartner Tracktics um dem Trainerteam der DKFV-Socca-Nationalmannschaft innerhalb der SpielerPlus-App eine Übersicht der Team-Leistungsdaten zu gewährleisten.

„Wir sind sehr froh über die Kooperation. Unsere SpielerPlus App wird mittlerweile von über 200.000 Teams in ganz Deutschland genutzt und richtet sich ebenso an den Uni- und Freizeitsport wie an den verbandsorganisierten Spielbetrieb. Mit SpielerPlus bieten wir der der Uni-Liga und dem DKFV ein professionelles Teammanagement-Tool, das den Teams die Organisation und Kommunikation erleichtern wird. Wir freuen uns auf viele schöne Geschichten aus der Welt des Uni- und Freizeit-Amateursports und die Zusammenarbeit mit den Teams“, so Marcel Hager, CEO von Sportplatz Media.

SPIELERPLUS ALS WICHTIGER BAUSTEIN DES TEAMMANAGEMENTS

„Mit SpielerPlus erhält unser Trainerteam eine optimale Möglichkeit des Teammanagements. Besonders durch unsere dezentrale Organisation ist die Kommunikation mit unseren im ganzen Land verteilten Spielern im Zuge von Lehrgängen und Sichtungsmaßnahmen ein wichtiger Baustein. Aber auch während der Turniere bietet die App viele Vorteile und hilft uns vor allem, tagtäglich alle Termine zwischen Spielern und Funktionsteam zu koordinieren“, freut sich Christoph Köchy, Präsident vom DKFV.

„Die Uni-Liga Teams sind alle super engagiert und motiviert, allerdings fehlt es oft an einer führenden Hand. Es gibt in der Regel keinen Trainer, der die Termine vorgibt, sodass die gemeinschaftliche Organisation in der App eine riesige Erleichterung darstellen wird. Allein das Teilnehmermanagement und die Spieltagsorganisation wird für viele Uni-Liga Teams eine große Hilfe sein. SpielerPlus passt an dieser Stelle einfach perfekt in den Kleinfeldfußballkosmos“, erklärt Marc Müller, Projektleiter der Uni-Liga Deutschland.

Hier geht es zur offiziellen Website der Sportplatz Media GmbH

Deshalb lieben wir den Amateurfußball

König Fußball boomt. Nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt gewinnt unser Nationalsport Nummer 1 immer weiter an Popularität. Besonders deutlich wird dies natürlich an den enormen Summen, die im internationalen Fußball gehandelt werden. Ablösen jenseits der 100 Millionen oder unvorstellbare Jahresgehälter im Millionenbereich stehen im Profifußball an der Tagesordnung. Diese Summen wirken sich natürlich auch auf andere Bereiche aus und fallen zum Teil auf den Fan zurück. Ticketpreise weit über 50 Euro sind in der Bundesliga keine Seltenheit mehr. Da überrascht es nicht, dass sich immer mehr Fußballfans dem Amateurfußball zuwenden – Uniligen gibt es beispielsweise in ganz Deutschland. Hier sind unsere Gründe, warum wir den Amateurfußball lieben.

„Echter“ Fußball mit „echten“ Menschen

In den internationalen Topligen bekommt man stets die Besten Spieler der verschiedenen Teams zu sehen. Fußballer wie Robert Lewandowski oder Thomas Müller sind weltweit bekannt und wissen, sich selbst in internationalen Wettbewerben wie der Champions League zu beweisen. In der diesjährigen Saison ist mit einer Quote von 4,00 bei den Sportwetten sogar noch das begehrte Triple möglich (Stand 13.08.). Die Spielzüge und Strategien sind dabei perfekt ausgefeilt. Da mag es in der Uniliga oder der Kreisklasse schon einmal etwas hölzener und unvorhersehbarer zugehen. Doch hier spielen die Spieler noch immer aus Lust und Leidenschaft. Um das große Geld geht es dabei sicher nicht. Dafür ist man als Zuschauer außerdem hautnah am Spielfeld mit dabei und bekommt gelegentlich lustige Sprüche zu hören. „Mach’ mal ruhiger, wir müssen morgen alle noch arbeiten!“, ist beispielsweise ein Klassiker des Amateurfußballs. Zudem kann es auch einmal vorkommen, dass der Spielmacher nach fünf Minuten keuchend am Spielfeldrand steht und nach Luft schnappt. Aber seien wir ehrlich, wer unter der Woche gewöhnlich auf die Arbeit geht, muss auch nicht die Kondition eines Joshua Kimmichs aufweisen.

Humane Preise für Ticket und Bratwurst

Der Profifußball ist zu einer wahren Gelddruckmaschine geworden. Die Profivereine steigern Jahr für Jahr ihre Zahlen und erreichen zum Teil Umsätze, die an internationale Börsenunternehmen erinnern. Zahlen muss letztlich der Fan – entweder über hohe Pay-TV-Summen oder aber über Ticketpreise. Während man für einen Sitzplatz für ein Bundesligaspitzenspiel um die 50 Euro zahlt, kommt man in der Amateurklasse wesentlich günstiger weg. Auch die Verköstigung vor Ort unterscheidet sich stark. Beim FC Bayern München beispielsweise kostete die Bratwurst in der vergangenen Spielzeit allein 4,20 Euro. Während für Bratwurst und Bier in der Bundesliga demnach 10 Euro kosten, bekommt man beim Dorfverein nebenan für diesen Preis sowohl Verköstigung als auch den Eintritt. Natürlich lebt auch die Uni-Liga von Sponsoren und Partnern, allerdings wird die Kommerzialisierung hier bei weitem nicht so in die Höhe getrieben, wie im Profibereich.

„Der hat schon Gelb“ – Wenn der Fan recht hat

Beim Amateurfußball ist der Fan direkt im Geschehen. Man kann den Rasen förmlich riechen. Klar, dass hier auch schon einmal Sprüche von der Seitenlinie kommen. Der Fan weiß es schließlich immer besser. „Der Spieler hat schon eine gelbe Karte“ oder „Spieler Nummer Neun kann nichts“ sind da noch die harmloseren Einlassungen der Fans. Aber genau diese Atmosphäre macht den Amateurfußball so besonders. Je niedriger die Liga, desto intensiver ist der Austausch zwischen Spielern und Zuschauern. So folgen häufig auch Wortgefechte. Doch das gehört im Amateurbereich einfach dazu. Wichtig ist, dass am Ende alle bei Bier und Bratwurst zusammenstehen und auf das Spiel anstoßen.

Mit Lokalpatriotismus bei der Sache

Die besten Spiele im Fußball sind immer noch die Derbys. Ob Glasgow gegen Celtic, Barca gegen Real oder Dortmund gegen Schalke – wenn die Erzrivalen aufeinandertreffen, ist immer besonders viel Feuer im Spiel. Das gilt natürlich auch für das Lokalduell zwischen den benachbarten Dorfvereinen. Wenn das Gesprächsthema Nummer 1 das anstehende Derby ist, sind alle Fans wieder auf den Tribünen. Da kann es auch schon einmal vorkommen, dass das ganze Dorf zum Fußballplatz pilgert.

Fußball, wenn die Profis pausieren

Ein weiterer Vorteil des Amateurfußballs ist, dass viele Ligen auch dann noch spielen, wenn die Profis pausieren. Zwar geht die Winterpause in den unteren Klassen häufig etwas länger, doch dafür spielen die Uni-Ligen beispielsweise auch im Sommer. Wenn die Studenten und Absolventen gegen den Ball kicken, herrscht am Spielfeldrand richtig ausgelassene Stimmung. Ein bisschen erinnern die Uni-Turniere an die Collegesport-Veranstaltungen in den Vereinigten Staaten, die dort einen ähnlichen Stellenwert, wie die Profiligen haben.

Eines bleibt festzuhalten, auch wenn der Rasen manchmal einem Acker gleicht, die Begrenzungslinien nicht gerade gezogen sind oder Ball man wieder vom angrenzenden Feld geholt werden muss – die Amateurligen bleiben einfach die Seele des Fußballs.

Neuer Kleinfeld-Eventkalender!

In unserem neuen Kleinfeld-Eventkalender werden wir für euch immer die aktuellen und wichtigen Daten zur Uni-Liga Deutschland, zu den lokalen Uni-Ligen und auch zum DKFV veröffentlichen.

Außerdem stellen wir euch auch über unsere Partner Kleinfeldhelden.de und Hyundai Deutschland weitere Daten von deutschlandweiten Kleinfeldturnieren zur Verfügung, bei denen ihr auch über die Uni-Liga hinaus eure Klasse präsentieren und die Uni-Liga vertreten könnt!

Klickt euch hier zum Kalender, um immer auf dem neuesten Stand zu sein!

Zahlenmäßig überlegen: Amateurfußball gibt tiefe Einblicke

Von wegen kleine Liga! Der Amateurfußball weiß, wie er mit Zahlen, Daten und Fakten den großen Ligen haushoch überlegen ist. Der Check gibt Einblick.

Wer noch einen weiten Weg bis zur Meisterschale hat, kann im Fußball dennoch ganz groß rauskommen: Der Amateurfußball bietet begeisterten Kickern mit Wettkampfgeist eine perfekte Spielwiese, um sich an der Leistung anderer Vereine zu messen. Denn ein näherer Blick in die Amateurligen beweist, dass es der kleine, aber mitgliedsstarke Bruder der Bundesliga in sich hat.

Knapp 7 Millionen Spieler verzeichnen die Fußballvereine in Deutschland insgesamt. Von ihnen haben es in der vergangenen Saison 958 Spieler in die Zweite Liga oder die Bundesliga geschafft. Eine Relation, die unweigerlich die Frage aufkommen lässt: Wo sind die anderen Spieler geblieben? Aufstrebende Fußballtalente findet man dementsprechend in großer Anzahl in den Regional- und Kreisligen. Der Zulauf zum Amateurfußball ist gerade in den letzten Jahren beachtlich gestiegen: In atemberaubenden 1.445.527 Spielen traten die Kicker allein in der Saison 2017/18 gegeneinander an. Rund 95 % der Matches konnten in der Kreisebene erlebt werden, was wiederum 1,37 Millionen Spiele bedeutet. Ein eindeutiges Indiz für die einzigartige Anziehungskraft des Amateurfußballs.

So organisiert sich der Amateurfußball

Wer einmal dabei war, bleibt seinem Verein auch meist für lange Zeit erhalten: Eine oft angestrebte Tradition für ehemals aktive Kicker ist es, die eigene Erfahrung als Trainer weiterzugeben. So beläuft sich die Zahl der lizenzierten Trainer in Deutschland auf stolze 25.137, die auf 27.197 Spielgemeinschaften treffen. 2.292.624 Spieler sorgten gemeinsam für 8.323.397 Tore unter der Aufsicht von 57.420 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern.

Profit ist nicht das erklärte Ziel des Amateurfußballs. Merchandise ist in der Amateurliga kaum vorhanden und Zuschauerränge sind in der Regel dünn besiedelt. Letzterer Erfahrung musste sich auch die Bundesliga stellen, als Geisterspiele zur Tagesordnung in den sonst ausverkauften Stadien gehörten. Dennoch weisen rund 73 Prozent der Vereine eine ausgeglichene Einnahmen- und Ausgabenbilanz auf bei 39,5 Millionen Euro, die an die Landesverbände und Kreise gezahlt werden müssen. Der DFB und seine zugehörigen Landesverbände unterstützen den Amateurfußball mit jährlich 120 Millionen Euro, ohne im Gegenzug Abgaben zu verlangen.


Quelle: Pixabay

Herzensprojekt Fußball

Neben der sportlichen Leistung und dem oft familiären und integrativen Miteinander im Verein bietet der Amateurfußball Möglichkeiten, sich sozial zu engagieren. Inzwischen warten 56 Prozent der Vereine mit Regelangeboten für Asylsuchende auf, 17 Prozent der Vereine haben verschiedene Konzepte und Eingliederungsmaßnahmen für Flüchtlinge erarbeitet. In Vereinsgemeinschaften jenseits des Fußballs summiert sich die Angebotsfülle auf lediglich 6,5 Prozent.

Einen besonderen Stellenwert mit Vorbildcharakter nimmt hier auch das Ehrenamt ein: 306.000 Menschen unterstützen Vereine und Abteilungen unentgeltlich. Weitere 10.000 Menschen arbeiten ehrenamtlich für die Landesverbände und Fußballkreise. Nur die wenigsten Fußballvereine bauen dabei auf bezahlte Führungskräfte.


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Vergleich mit der Bundesliga

Amateurfußball ist nicht zwingend mit Qualitätseinbußen gleichzusetzen. Dass sich Profis und Amateure in Sachen Laufleistung eben nicht unterscheiden, haben zahlreiche sportmedizinische Studien bewiesen. Die Profis behalten jedoch die Nase vorn, wenn es um Technik und Reaktionsgeschwindigkeit geht. In der Bundesliga wird nach strengerem Ermessen gepfiffen, was zu immensem Zeitdruck führt, der abgefangen werden will.

Gerade in der Regionalliga, der höchsten Amateurliga, beweisen Spieler auf Profiniveau, was sie können. Bei täglichem Training und regelmäßigen Auswärtsspielen scheint der Berufsalltag der Regionalligisten dem der Bundesliga-Spieler stark zu gleichen. Allerdings fällt schon die Spielfrequenz als Unterschied auf: Der Amateurfußball fährt in einer Saison 1,37 Millionen Partien auf. Der Profifußball bringt es dagegen auf 992 Matches. Ein hohes Arbeitspensum kann im Amateurfußball nicht abgesprochen werden.

Von wegen Abstieg: Spitzenspieler in der Amateurliga

Wer an Fußball denkt, der hat meist die großen Bundesligaspiele vor Augen, Manuel Neuer im Tor und Millionen, die auf dem Konto monatlich eingehen. Fußball ist jedoch eines: Herzenssache! Niemand weiß das besser, als die Spieler der Uni-Ligen und Amateurfußballer, die jedes Wochenende auf dem Platz kicken und dabei den Spaß in den Vordergrund stellen. Selbst einige der größten Kicker haben den Schritt zurückgewagt und sind aus dem Fußballolymp wieder auf den Bolzplatz gegangen.

Zwischen selbstorganisiertem Mannschaftsbus und viel Sponsorenakquise bewegt sich der leidenschaftliche Amateurfußball immer etwas an der Grenze der finanziellen Knappheit. Für Fußballer, die alle ihren Karriereweg an diesem Punkt starteten, gehört diese Erfahrung einfach dazu. Ob in der Uni-Liga eines der vielen Bundesländer in Deutschland oder im Vereinsheim in der Heimat: Zusammen mit seinen Freunden war das gemeinsame Fußballspiel alles, worum es auf dem Platz ging.

Dennoch wollen talentierte Spieler den Aufstieg in die höheren Ligen erfahren. Ruhm, Ehre und im besten Fall ein geschossenes Tor in der Nationalmannschaft sollen irgendwann erreicht werden. Der Weg zurück? Ab einem gewissen Punkt undenkbar. Allerdings gibt es erfahrene Fußballer, die genau jene Kehrtwende freiwillig machten und vom Profi-Fußball zurück in die unteren Ligen eintraten.   

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Wo Fußball noch Fußball ist

Zu den bekanntesten Vertretern zählt der brasilianische Stürmer Ailton. In seinem deutschen Heimatverein Werder Bremen wurde der als „Kugelblitz“ bekannte Spieler 2004 Deutscher Meister, Pokalsieger und sogar Torschützenkönig. Eine Siegesserie, die ab 2009 jedoch im Amateurfußball ausgebaut wurde. Während er zuerst beim KFC Uerdingen kickte und anschließend beim FC Oberland spielte, war seine letzte Station Hassia Bingen. Hier zeigte er den angehenden Spielern, wie sicher Tore geschossen werden. In einem Spiel von Hassia Bingen schoss Ailton innerhalb der letzten 20 Spielminuten die entscheidenden zwei Tore und entschied das Match für seinen Verein.

Zurück zum ehrlichen Fußball wollte auch Tobias Rau. Als Deutscher Meister und Pokalsieger feierte er bei seinem Verein FC Bayern München große Erfolge. Während die bayerische Mannschaft weiterhin hoch im Kurs steht und bereits jetzt für die kommende Saison 2020/2021 im Fußball Quoten von 1,17 (Stand: 23.07.) aufruft, hat sich Tobias Rau vom Profisport verabschiedet. 2005 wählte er als nächste Station Arminia Bielefeld und wechselte 2012 gänzlich in den Amateurfußball zu TV Neuenkirchen. Die Wahl, einen Schritt zurückzugehen, schien dem ehemaligen Stürmer gutzutun: Nach dem freigewählten Abstieg begann er zudem, Lehramt zu studieren.

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Auf die Trainerbank

Für viele Spieler ist die Entscheidung gegen den Profisport ein persönlicher Entschluss, der mit dem Wunsch nach Veränderung einhergeht. Für Marco Reich, der zusammen mit dem 1. FC Kaiserslautern den deutschen Meistertitel holte und sogar für kurze Zeit in der Nationalmannschaft auflaufen durfte, war dies die Trainerbank. Seine Zeit als aktiver Kicker hängte der 42-Jährige an den Nagel und widmete sich dem Trainieren vom SG Schmittweiler/Callbach/Reiffelbach/Roth.

Den Weg in die organisatorische Laufbahn schlug dagegen Toni Polster ein. Nach seiner aktiven Zeit von 6 Jahren beim 1. FC Köln verabschiedete sich der gebürtige Österreicher vom Platz und nahm den Präsidentenplatz hinter den Kulissen ein. Beim SV Weiden zog Polster fortan im Hintergrund die Strippen und kehrte erst 2000 wieder zurück auf den Platz.

Quelle: Pixabay

Der Weg in den Amateurfußball ist keine Schwäche, sondern wahre Größe. Während die Bundesliga-Profis im Rampenlicht stets Bestleistungen zeigen müssen und jeder Ausrutscher von den Medien zum Fehltritt klassiert wird, haben die Spieler im Amateurfußball und der Uni-Liga ein deutlich entspannteres Verhältnis zum Sport. Es sind die kleinen Momente und Siege, die den Ehrgeiz auf dem Feld befeuern und mit denen der Klassenerhalt gefeiert wird.

Der Wunsch nach dem großen Pokal zu streben, schlummert in jedem Spieler. Doch zu wissen, wie sich Fußball an der Basis anfühlt, ist mehr wert als jeder Fanjubel.

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Hyundai weitet sein Fußball-Engagement aus

  • Partnerschaft mit Deutschem Kleinfeld-Fußball-Verband und der Uni-Liga
  • Hyundai Motor Deutschland wird Trikotsponsor der Kleinfeld-Nationalmannschaft
  • Großevent mit Finale des Hyundai Cup und der Uni-Liga Königsklasse

Hyundai wendet sich bei seinem Fußballsponsoring jetzt noch intensiver einer aufstrebenden Variante dieser Sportart zu: Kleinfeld-Fußball. Nachdem 2018 und 2019 schon mit großem Erfolg der Hyundai Cup auf der kleinen Spielfläche ausgetragen wurde, ist Hyundai Motor Deutschland nun eine offizielle Partnerschaft mit dem Deutschen Kleinfeld-Fußball-Verband (DKFV) und der Uni-Liga Deutschland eingegangen.

„Wir erleben in der Kleinfeld-Szene nicht nur sehr spannenden und unterhaltsamen Sport, sondern treten hier auch mit einer jungen und urbanen Zielgruppe in Kontakt“, sagt Jürgen Keller, Geschäftsführer der Hyundai Motor Deutschland GmbH. „Diesen potenziellen Kunden wollen wir bei den Turnieren besonders unsere alternativ angetriebenen Modelle näher bringen.“

Die Uni-Liga ist an 23 deutschen Hochschul-Standorten aktiv und trägt dort ihre jeweiligen Meisterschaften aus. Alle lokalen Titelträger spielen einmal im Jahr um den Gesamtsieg in der Uni-Liga Königsklasse. Der DKFV kümmert sich neben der Uni-Liga um alle weiteren Kleinfeld-Kicker und organisiert die Teilnahmen an internationalen Wettkämpfen. Jedes Jahr wird auch eine Kleinfeld-WM ausgetragen, die die deutsche Nationalmannschaft 2018 zuletzt gewann. Derzeit liegen die besten deutschen Kleinfeld-Fußballer in der Weltrangliste auf Platz sechs.

Interessante Aufstiegschance beim Hyundai Cup 2020

Zur neuen Partnerschaft zwischen Hyundai und dem DKFV gehört, dass die besten Spieler des Hyundai Cup 2020 Einladungen zu Lehrgängen der Kleinfeld-Nationalmannschaft erhalten. Außerdem werden das Finalturnier des Hyundai Cup und die Uni-Liga Königsklasse ab 2020 in einer gemeinsamen Großveranstaltung gebündelt – und Hyundai tritt als Trikotsponsor der Nationalmannschaft in Erscheinung. „Damit schaffen wir eine weitere kreative und authentische Einbindung im Amateurfußball, die perfekt zu unserer Amateurfußball-Strategie passt“, sagt Annette Feyh, Leiterin Brand Experience und Sports Marketing bei Hyundai Deutschland.

Spätestens seit dem „Sommermärchen“, der FIFA Fußball-WM 2006 in Deutschland, weiß jeder, dass die Unterstützung des Fußballsports zu den wichtigen Sponsoring-Maßnahmen von Hyundai zählt. Schon 1999 nahm Hyundai seine Rolle als Partner des Weltfußballverbandes FIFA ein, die Fahrzeuge und das Markenlogo gehören seit der Weltmeisterschaft 2002 zu jedem WM-Turnier. Dabei engagiert sich Hyundai ebenso für die Welt-Turniere der jüngeren Spieler und die FIFA Frauenfußball-WM.

Christoph Köchy, Präsident des DKFV und Gründer der Uni-Liga: „Hyundai engagiert sich seit vielen Jahren im Fußball und hat dabei nie die Basis aus den Augen verloren. Wir freuen uns sehr, den Hyundai Cup begleiten zu dürfen und die besten Spieler der Turniere zu den Lehrgängen der Kleinfeld-Nationalmannschaft einzuladen. Eben getreu dem Motto: Vom Amateur zum Weltmeister.“

Sponsoring europäischer Großstadtklubs

Doch gerade der Fußball ist nicht nur Spitzensport, sondern hält auch Millionen Breitensportler in Bewegung. Daher fördert Hyundai neben der FIFA und den europäischen Großstadtklubs AS Rom, Atletico Madrid, FC Chelsea, Olympique Lyon und Hertha BSC auch den Amateurfußball. Zudem sind Hyundai Motor Deutschland und das Livestream-Portal sporttotal eingespielte Partner bei der Übertragung von Fußballspielen der unteren Ligen. Auch der Kleinfeld-Kick des Hyundai Cup ist dort regelmäßig zu sehen. Der Hyundai Cup wird bereits im dritten Jahr mit dem Anspruch, das beste Turnierformat im Kleinfeld-Fußball zu etablieren, ausgetragen. So spielen deutschlandweit rund 5.000 Teilnehmer an über 30 Standorten um den Sieg und attraktive Preise.

Kleinfeld-Fußball hat sich als reine Amateur-Sportart etabliert, die abseits des DFB organisiert wird, aber prinzipiell nach den Regeln des „großen“ Fußballs gespielt wird. Die deutlich geringere Größe der Spielfläche bedingt allerdings einige Änderungen: Nach Angaben des DKFV sind die Spielfelder zwischen 40 x 20 und 30 x 15 Meter groß, daher laufen nur fünf bis maximal sechs Feldspieler plus Torwart auf. Im Hyundai Cup gibt es noch kleinere Felder von 15 x 30 Metern mit umlaufenden Banden, pro Mannschaft sind hier nur vier Feldspieler plus Torwart im Einsatz, die in zwei Halbzeiten à sieben Minuten gegeneinander antreten. Unabhängig davon, wo Kleinfeld-Fußball veranstaltet wird: Grätschen ist in jedem Fall verboten und die Abseitsregel gilt nicht.

Jürgen Keller: „Auch wenn es Punktspiele und Weltmeisterschaften gibt, stehen beim Kleinfeld-Fußball Spaß und Fairplay im Vordergrund. Dieses durchweg positive Umfeld macht es so interessant, mit unserer Marke und unseren ausgezeichneten Produkten dabei zu sein.“

Bildtext: Christoph Köchy, DKFV-Präsident (links) und Marc Müller, Sportdirektor (rechts) präsentieren gemeinsam mit Annette Feyh und Sebastian Carlin von Hyundai Motor Deutschland das neue Nationalmannschaftstrikot.

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Ansprechpartner für redaktionelle Rückfragen

Nicole Welscher, Tel.: (069) 380767-472; E-Mail: nicole.welscher@hyundai.de

Über Hyundai Motor Deutschland

Hyundai Motor Deutschland mit Sitz in Offenbach am Main ist seit 2012 eine 100-prozentige Tochter der südkoreanischen Hyundai Motor Company. In Deutschland hat Hyundai im Jahr 2019 mit 129.508 Zulassungen einen Marktanteil von 3,6 Prozent erreicht. Damit bleibt Hyundai stärkste asiatische Marke in Deutschland. Hyundai erhielt bei den Automotive Innovation Awards 2019 zwei Preise für die zukunftsorientierte Ausrichtung seiner Antriebstechnologien. Auch der Rat für Formgebung zeichnet Hyundai Technologien mit dem German Innovation Award aus. Kunden bestätigen Hyundai ein attraktives Design und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Einzigartig ist das 5-Jahres-Garantiepaket ohne Kilometerbegrenzung. Im Europäischen Forschungs-, Entwicklungs- und Designzentrum in Rüsselsheim werden 70 Prozent aller in Europa verkauften Fahrzeuge entworfen, konstruiert und getestet. Im Fußball engagiert sich Hyundai in allen Bereichen – von den Amateuren bis zu den Profis.

Informationen und Fotos auch im Internet-Pressebereich unter www.hyundai-presselounge.de.

Erste Anmeldungen starten

Die Winterligen sind kaum vorbei, da startet in den ersten Standorten auch schon die Anmeldung für die Sommerliga.

Schon bald wird in den Uni-Liga Standorten wieder der 1. Spieltag der Sommerliga angepfiffen und das beste Uni-Team der Stadt gesucht. Auf uns warten dabei wieder viele spannende Spiele, schöne Tore und witzige Momente. Wir können es kaum erwarten und freuen uns schon sehr!

Bis es aber wirklich soweit ist, könnt ihr euch noch die besten Momente aus den letzten Jahren in unserem Uni-Liga TV oder auf unserem YouTube-Kanal angucken!