Der Re-Start in Europas Königsklasse

Endlich rollt bald auch in der Königsklasse wieder der Ball und ein Blick auf die Paarungen sorgt bereits jetzt für Vorfreude. Natürlich möchten wir euch ein paar Tips zu Champions League Wetten nicht vorenthalten. Die Ausgangslagen der vier Mannschaften, die die ersten beiden Spiele (Freitag 07.08.) bestreiten werden, könnten kaum unterschiedlicher sein. Doch ob als kommender Meister, abgeschlagener Zweiter oder aus dem Winterschlaf gerissener Außenseiter haben sie eines gemeinsam: Alle wollen ins Viertelfinale. 

Die Ausgangslage

Manchester City vs Real Madrid (Hinspiel 2:1) –Wer mehr Geld ausgibt als erlaubt und Finanzkontrolleure mutwillig täuscht, wird vom Wettbewerb ausgeschlossen. Das ist die Regel und Sanktion, die für alle Mannschaften der Welt gilt, außer für den sympathischen Arbeiterklub von der Insel: Manchester City. Sorgt der kürzlich zurückgezogene Ausschluss nun für Zurücklehnen im Nordwesten Englands?

Nein. Der dort fungierende katalonische Raketenwissenschaftler Pep Guardiola ist vom Erfolg seiner Arbeit getrieben und will auch mit den Skyblues immer höher hinaus. Nach den Meisterschaften war bereits vor der Saison klar, dass die Champions League das vorrangige Ziel in diesem Jahr sein wird. Die jüngsten Auftritte in der Liga machen Mut, in elf Spielen nach der Corona-Pause siegte City acht Mal, obwohl nach oben und unten eigentlich nichts mehr geht.

Bevor die Citizens aber vom Titel träumen, sollten sie erst einmal gegen Real Madrid ihre Hausaufgaben machen und das 2:1 aus dem Hinspiel über die Bühne schaukeln. In der spanischen Landeshauptstadt hat Zinedine Zidane seine ihm auferlegte Aufgabe bereits erfolgreich erledigt und ist mit den Madrilenen Meister geworden. Pflicht also erfüllt und nun direkt nach dem Spiel in den Urlaub an polnische Ostsee?

Mit Sicherheit nicht. Denn würde die Champions League Zidane so satt machen wie die Premier League Guardiola, hätte er sie wahrscheinlich nicht dreimal gewonnen. Die Königlichen haben immer noch Hunger.

Juventus Turin vs Olympique Lyon (Hinspiel 0:1) – Die Italiener kommen aus dem frisch beendeten Ligabetrieb, der natürlich Spielrythmus gebracht aber auch Kräfte gekostet hat. Die Franzosen sind zwar ausgeruht, müssen sich aber mit den praktischen Erkenntnissen aus Testspielen und dem anstehenden Pokalfinale im Coupe de France gegen PSG begnügen.

In der Liga ist Olympique sang- und klanglos Sechster geworden, obwohl die Euphorie mit den Verpflichtungen von Juninho als Sportdirektor und Sylvinho als Coach vor der Saison noch groß war. In der Liga spielte die Lyonnais nicht wirklich über einen längeren Zeitraum konstant und befindet sich nach dem Abbruch der Ligue 1 im Niemandsland der Tabelle. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen träumt man davon die Spielzeit im nationalen und europäischen Pokal zu einer besonderen zu machen, nicht nur wegen Corona. Aber würdet ihr darauf wetten?

Nach dem knappen Sieg ohne Gegentor im Hinspiel stehen die Chancen hierfür auf dem Papier zumindest nicht schlecht. Hinzu kommt: Die alte Dame ist nach dem 2:1-Brustlöser gegen Lazio zwar designierter Meister, hat davor aber drei Spiele in Folge nicht gewonnen und sieben Gegentore geschluckt. Das Tor zum Viertelfinale ist für OL also weit aufgestoßen, doch gehen sie auch den letzten Schritt hindurch?

Champions League Wetten

Manchester City vs Real Madrid – Das Rückspiel wird sicherlich von vielen knappen Situationen geprägt sein, die die Partie in die eine oder andere Richtung kippen lassen können.

Die Qualität ist auf beiden Seiten gleichermaßen vorhanden, doch am Ende setzt sich eben die Mannschaft durch, die sich in jenen 50:50-Situationen cleverer anstellt. Real wird Agüero & Co. mit einem königlichen Auftritt in die britischen Schranken weisen und nach einem Kampf auf Messers Schneide letztlich knapp gewinnen. Die Quote liegt @tipico hier für HC (1:0) Tipp X oder Weiterkommen Real bei 6,5. Alternativ kann man die 2,10 Quote für +3,5 Toremitnehmen, da die Offensivreihen beider Truppen naturgemäß viel Torgefahr versprechen.

Juventus Turin vs Olympique Lyon – So sehr man es dem Underdog aus Lyon auch gönnen würde, die erspielte Führung aus dem Hinspiel zu halten oder auszubauen, sind die Chancen dafür trotz des erfolgreichen Resultats eher gering. Wie eben bereits erwähnt, hat Juve anstrengende Wochen in den Knochen, dafür neben dem Spielrhytmus aber noch ein weiteres Faustpfand: Cristiano Ronaldo.

Kürzlich sorgte er fast im Alleingang dafür, dass man die Meisterschaft nicht noch ganz verspielt hat, als seine beiden Treffer beim 2:1-Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten Lazio allen Juve-Anhängern viel Freude bereiteten. Im Rückspiel der Champions League steht wieder so ein großer Moment bevor, wenn er mit einem Doppelpack dafür sorgen wird, dass seine alte Dame ins Viertelfinale gegen den Sieger der anderen Partie (Manchester City oder Real Madrid) kommt.

Der Portugiese wird dafür sorgen, dass die alte Dame das Ding noch dreht und am Ende deutlich mit einem fulminanten Sieg um mindestens drei Tore in die nächste Runde einzieht. Wetten? Die Quote liegt bei Tipico hier bei 4,2.

Ihr seht: Fast so spannend wie die Uni-Liga!

Sehnsucht nach Liga Part III

Unser neues Format „Sehnsucht nach Liga“  geht in die nächste Runde. Wir freuen uns über die zahlreichen Einsendungen und die schöne Community Interaktion. Und ihr wisst ja: geteiltes Leid ist halbes Leid!

Heute gibt es Story-Stoff von Wir sind ein TEAM Jena.

Was war DER besondere Moment in eurer Uni-Liga Karriere?

Frühjahr 2018. Erstes Semester überlebt, allmählich ein Umfeld an mittlerweile vertrauten Gesichtern aufgebaut und das Adrenalin der ersten Eindrücke sowie die letzten Tropfen Rosenbier vom Semesterabschlussumtrunk noch in der Blutbahn. Klar, zum Studienbeginn heißt es für viele von uns Frischlingen erst einmal Fuß zu fassen und das ist wohl bisher recht gut gelungen. Fehlt außer dem von Zuhause gewohnt gefüllten Kühlschrank etwas? Eigentlich nicht. Doch als mich ein Kumpel fragt, ob ich Interesse an einem wöchentlichen Fussballkick habe, bleibt kein Moment des Nachdenkens. Und 2,5 Jahre später lässt sich definitiv sagen, dass ohne die Uni-Liga der Kaffee im Tiramisu gefehlt hätte! Mit einem Schlag wuchsen wir während des Sommers 2018 zu einer Einheit zusammen, zelebrierten wunderbare gemeinsame Momente auf dem Platz, ließen uns als Team ins wuselige Nachtleben fallen oder begingen prägende Gespräche mit den neu-gewonnen Freunden zum Sonnenuntergang auf Jena‘s Höhen!

Warum liebt ihr die Uni-Liga?

Nicht nur konnten wir auch ab dem folgenden Wintersemester mit unserer Stammbesetzung weiterkicken, sondern der Teamspirit riss nicht ab. Selbstverständlich trafen wir uns auch bei frostigen Temperaturen, brachten Freunde mit zu den Spielen, schufen so eine Community und erlebten wunderbare Zeiten auch neben dem Platz. Das kalte Dosenbier in der warmen Gemeinschaftsdusche, die Derbys gegen gefundene Freunde aus anderen Teams, einfach ein inneres Blumenpflücken und Netze Zerschießen! Die Uni-Liga hat definitiv mehr Tore geöffnet als jeder Platzwart!

Sehnsucht nach Liga

Die Corona-Pandemie hat leider fast überall für die Absage der Uni-Ligen gesorgt und somit den Studierenden das wöchentliche Zusammensein mit Freund:innen, Kommiliton:innen und Mannschaftskolleg:innen genommen. Viele Außenstehende wissen gar nicht, was die Pause für die meisten Studierenden bedeutet. Genau das wollen wir nun mit geballter Teampower aufzeigen und rufen unser neues Format „Sehnsucht nach Liga“ ins Leben!

Als Nächstes haben uns die Jungs vom F.C. Dynamo Tresen mit einem Beitrag beehrt.

Was macht die Uni-Liga Spieltage bei euch so besonders?

Der Kick mit den besten Freunden. Es ist ein ganz besonderes Gefühl, wenn man sich so gut kennt und dann zusammen auf dem Platz steht.

Was war DER besondere Moment in eurer Uni-Liga Karriere?

Wir haben es bei der Deutschen Meisterschaft 2019 auf den 4. Platz geschafft. Leider nicht aufs Siegertreppchen, aber für uns war es trotzdem eine echt gute Leistung und wir sind stolz auf unsere Mannschaft.

Was vermisst ihr am meisten in der Uni-Liga freien Zeit?

Selbstverständlich die Uni-Liga. Normalerweise hat man sich immer zum Trainieren getroffen und auf die Königsklasse hingefiebert, aber die findet dieses Jahr corona-bedingt leider nicht statt.

Warum liebt ihr die Uni-Liga?

Wir haben ja schon beschrieben, dass die Uni-Liga immer ein ganz besonderes Gefühl mit sich bringt. In den Mannschaften herrschen starke Freundschaften und wenn es ein neues Mitglied gibt, ist der spätestens nach der ersten Bierdusche auch unser bester Freund. Man kann gemeinsam etwas erreichen. Uns alle verbindet die Liebe zum Fußball und das schweißt uns echt zusammen. Man motiviert sich, man trainiert zusammen.

Welcher Moment war richtig emotional für euch und warum?

2019 fand das große Pokalfinale statt, bei dem der Sieger zur deutschen Meisterschaft geschickt wurde. Wir hatten uns bis zum Ende durchgekämpft, dann stand es schließlich unentschieden gegen unseren Gegner. Also mussten wir zum Elfmeterschießen antreten. Glorreiche Paraden unseres Torwarts und gut platzierte Torschüsse führten dazu, dass wir schließlich das Ticket für die deutsche Meisterschaft mit nach Hause nehmen durften!

Sehnsucht nach Liga

Die Corona-Pandemie hat leider fast überall für die Absage der Uni-Ligen gesorgt und somit den Studierenden das wöchentliche Zusammensein mit Freund:innen, Kommiliton:innen und Mannschaftskolleg:innen genommen. Viele Außenstehende wissen gar nicht, was die Pause für die meisten Studierenden bedeutet. Genau das wollen wir nun mit geballter Teampower aufzeigen und rufen unser neues Format „Sehnsucht nach Liga“ ins Leben!

Unser erster Beitrag kommt von den @schmusepiraten aus der Uni-Liga Jena.

Was macht die Uni-Liga Spieltage bei euch so besonders?

Jeder Mittwoch, an dem die Uni Liga stattfindet, ist für uns ein Feiertag. Diesen Tag hält sich jeder aus unserem Team frei (außer die, die ihr Studium ernst nehmen). Jeden Spieltag kommen wir an unsere Grenzen mit unseren limitierten fußballerischen Fähigkeiten. Bei einer ausgezeichneten Getränkeversorgung sitzen wir danach immer noch zusammen und analysieren vergangene Spiele. Unsere wenigen Torchancen haben wir meistens vergeben und den Gegner eher von hinten gesehen.

Was war DER besondere Moment in eurer Uni-Liga Karriere?

Die zwei Tore von unserem Weltstar Tom Krummel im Qualifikationsspiel zur 1. Liga. Dabei stellte er seine Qualität unter Beweis, die er sonst immer nur bei gut gebauten Damen zeigt.

Was vermisst ihr am meisten in der Uni-Liga freien Zeit?

Wir vermissen das Schmusen in der Kabine und die Songs unseres Discjockeys Boeuf. Und einen weiteren Grund, um Getränke zu uns zu nehmen, die uns das Aufstehen am nächsten Tag erschweren.

Warum liebt ihr die Uni-Liga?

Die Uni Liga Spieltage sollten gesetzliche Feiertage werden. Schmusepiraten ohne Uni-Liga ist wie Romeo ohne Julia, wie Jan Ulrich ohne Doping oder Ernie ohne Bert.

Welcher Moment war richtig emotional für euch und warum?

Die Absage der Uni-Liga aufgrund von Corona. Im letzten Semester wollten wir oben mitspielen.

Nationalspieler werden… Ein ewiger Traum oder tatsächlich möglich?

Uni-Liga Braunschweig Spieler Marvin Fricke wird Weltmeister 2018! photo credit @lukasmengeler

Uni-Liga-Sportler aufgepasst:

Der Deutsche Kleinfeld-Fußball-Verband bietet dieses Jahr wieder ein Scouting an. Dort kann jeder teilnehmen, der auf dem Kleinfeld mindestens in der Regional- und auf dem Großfeld mindestens in der Landesliga spielt. Meldet euch einfach auf der offiziellen DKFV Website an und ihr seid nicht mehr weit vom Weltmeister-Titel entfernt 😍⚽🚀

Bei der Scouting Runde in Göttingen könnt ihr den Nationaltrainer von eurem Talent überzeugen und eure Chance auf die Teilnahme an der Weltmeisterschaft steigern!

Alle weiteren Infos zum Scouting findet ihr unter folgendem Link:

Unsere Daumen sind gedrückt!

SpielerPlus kooperiert mit Uni-Liga, DKFV und Socca-Nationalmannschaft

– Mit der Teamorganisations-App SpielerPlus startet SPM Sportplatz Media in die Partnerschaft mit der Uni-Liga Deutschland, dem Deutschen Kleinfeld-Fußball-Verband (DKFV) und der Socca-Nationalmannschaft.

SPIELERPLUS PREMIUM ACCOUNTS IM WERT VON 100.000 €

Aktuell treten ca. 1.500 Teams in der Uni-Liga Deutschland und im DKFV gegeneinander an. Alle Teams können sich in der neuen Saison über die SpielerPlus App in der Premium Version freuen. SPM Sportplatz Media wird exklusiver Partner im Bereich Teamorganisations-Apps und stellt allen Teams im Rahmen der Partnerschaft Premium Accounts im Wert von rund 100.000 € zur Verfügung.

Zudem sind zahlreiche gemeinsame Aktionen im Rahmen der Partnerschaft geplant. Unter anderem eine Zusammenarbeit im Bereich Leistungstracking mit dem Technologiepartner Tracktics um dem Trainerteam der DKFV-Socca-Nationalmannschaft innerhalb der SpielerPlus-App eine Übersicht der Team-Leistungsdaten zu gewährleisten.

„Wir sind sehr froh über die Kooperation. Unsere SpielerPlus App wird mittlerweile von über 200.000 Teams in ganz Deutschland genutzt und richtet sich ebenso an den Uni- und Freizeitsport wie an den verbandsorganisierten Spielbetrieb. Mit SpielerPlus bieten wir der der Uni-Liga und dem DKFV ein professionelles Teammanagement-Tool, das den Teams die Organisation und Kommunikation erleichtern wird. Wir freuen uns auf viele schöne Geschichten aus der Welt des Uni- und Freizeit-Amateursports und die Zusammenarbeit mit den Teams“, so Marcel Hager, CEO von Sportplatz Media.

SPIELERPLUS ALS WICHTIGER BAUSTEIN DES TEAMMANAGEMENTS

„Mit SpielerPlus erhält unser Trainerteam eine optimale Möglichkeit des Teammanagements. Besonders durch unsere dezentrale Organisation ist die Kommunikation mit unseren im ganzen Land verteilten Spielern im Zuge von Lehrgängen und Sichtungsmaßnahmen ein wichtiger Baustein. Aber auch während der Turniere bietet die App viele Vorteile und hilft uns vor allem, tagtäglich alle Termine zwischen Spielern und Funktionsteam zu koordinieren“, freut sich Christoph Köchy, Präsident vom DKFV.

„Die Uni-Liga Teams sind alle super engagiert und motiviert, allerdings fehlt es oft an einer führenden Hand. Es gibt in der Regel keinen Trainer, der die Termine vorgibt, sodass die gemeinschaftliche Organisation in der App eine riesige Erleichterung darstellen wird. Allein das Teilnehmermanagement und die Spieltagsorganisation wird für viele Uni-Liga Teams eine große Hilfe sein. SpielerPlus passt an dieser Stelle einfach perfekt in den Kleinfeldfußballkosmos“, erklärt Marc Müller, Projektleiter der Uni-Liga Deutschland.

Hier geht es zur offiziellen Website der Sportplatz Media GmbH

Deshalb lieben wir den Amateurfußball

König Fußball boomt. Nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt gewinnt unser Nationalsport Nummer 1 immer weiter an Popularität. Besonders deutlich wird dies natürlich an den enormen Summen, die im internationalen Fußball gehandelt werden. Ablösen jenseits der 100 Millionen oder unvorstellbare Jahresgehälter im Millionenbereich stehen im Profifußball an der Tagesordnung. Diese Summen wirken sich natürlich auch auf andere Bereiche aus und fallen zum Teil auf den Fan zurück. Ticketpreise weit über 50 Euro sind in der Bundesliga keine Seltenheit mehr. Da überrascht es nicht, dass sich immer mehr Fußballfans dem Amateurfußball zuwenden – Uniligen gibt es beispielsweise in ganz Deutschland. Hier sind unsere Gründe, warum wir den Amateurfußball lieben.

„Echter“ Fußball mit „echten“ Menschen

In den internationalen Topligen bekommt man stets die Besten Spieler der verschiedenen Teams zu sehen. Fußballer wie Robert Lewandowski oder Thomas Müller sind weltweit bekannt und wissen, sich selbst in internationalen Wettbewerben wie der Champions League zu beweisen. In der diesjährigen Saison ist mit einer Quote von 4,00 bei den Sportwetten sogar noch das begehrte Triple möglich (Stand 13.08.). Die Spielzüge und Strategien sind dabei perfekt ausgefeilt. Da mag es in der Uniliga oder der Kreisklasse schon einmal etwas hölzener und unvorhersehbarer zugehen. Doch hier spielen die Spieler noch immer aus Lust und Leidenschaft. Um das große Geld geht es dabei sicher nicht. Dafür ist man als Zuschauer außerdem hautnah am Spielfeld mit dabei und bekommt gelegentlich lustige Sprüche zu hören. „Mach’ mal ruhiger, wir müssen morgen alle noch arbeiten!“, ist beispielsweise ein Klassiker des Amateurfußballs. Zudem kann es auch einmal vorkommen, dass der Spielmacher nach fünf Minuten keuchend am Spielfeldrand steht und nach Luft schnappt. Aber seien wir ehrlich, wer unter der Woche gewöhnlich auf die Arbeit geht, muss auch nicht die Kondition eines Joshua Kimmichs aufweisen.

Humane Preise für Ticket und Bratwurst

Der Profifußball ist zu einer wahren Gelddruckmaschine geworden. Die Profivereine steigern Jahr für Jahr ihre Zahlen und erreichen zum Teil Umsätze, die an internationale Börsenunternehmen erinnern. Zahlen muss letztlich der Fan – entweder über hohe Pay-TV-Summen oder aber über Ticketpreise. Während man für einen Sitzplatz für ein Bundesligaspitzenspiel um die 50 Euro zahlt, kommt man in der Amateurklasse wesentlich günstiger weg. Auch die Verköstigung vor Ort unterscheidet sich stark. Beim FC Bayern München beispielsweise kostete die Bratwurst in der vergangenen Spielzeit allein 4,20 Euro. Während für Bratwurst und Bier in der Bundesliga demnach 10 Euro kosten, bekommt man beim Dorfverein nebenan für diesen Preis sowohl Verköstigung als auch den Eintritt. Natürlich lebt auch die Uni-Liga von Sponsoren und Partnern, allerdings wird die Kommerzialisierung hier bei weitem nicht so in die Höhe getrieben, wie im Profibereich.

„Der hat schon Gelb“ – Wenn der Fan recht hat

Beim Amateurfußball ist der Fan direkt im Geschehen. Man kann den Rasen förmlich riechen. Klar, dass hier auch schon einmal Sprüche von der Seitenlinie kommen. Der Fan weiß es schließlich immer besser. „Der Spieler hat schon eine gelbe Karte“ oder „Spieler Nummer Neun kann nichts“ sind da noch die harmloseren Einlassungen der Fans. Aber genau diese Atmosphäre macht den Amateurfußball so besonders. Je niedriger die Liga, desto intensiver ist der Austausch zwischen Spielern und Zuschauern. So folgen häufig auch Wortgefechte. Doch das gehört im Amateurbereich einfach dazu. Wichtig ist, dass am Ende alle bei Bier und Bratwurst zusammenstehen und auf das Spiel anstoßen.

Mit Lokalpatriotismus bei der Sache

Die besten Spiele im Fußball sind immer noch die Derbys. Ob Glasgow gegen Celtic, Barca gegen Real oder Dortmund gegen Schalke – wenn die Erzrivalen aufeinandertreffen, ist immer besonders viel Feuer im Spiel. Das gilt natürlich auch für das Lokalduell zwischen den benachbarten Dorfvereinen. Wenn das Gesprächsthema Nummer 1 das anstehende Derby ist, sind alle Fans wieder auf den Tribünen. Da kann es auch schon einmal vorkommen, dass das ganze Dorf zum Fußballplatz pilgert.

Fußball, wenn die Profis pausieren

Ein weiterer Vorteil des Amateurfußballs ist, dass viele Ligen auch dann noch spielen, wenn die Profis pausieren. Zwar geht die Winterpause in den unteren Klassen häufig etwas länger, doch dafür spielen die Uni-Ligen beispielsweise auch im Sommer. Wenn die Studenten und Absolventen gegen den Ball kicken, herrscht am Spielfeldrand richtig ausgelassene Stimmung. Ein bisschen erinnern die Uni-Turniere an die Collegesport-Veranstaltungen in den Vereinigten Staaten, die dort einen ähnlichen Stellenwert, wie die Profiligen haben.

Eines bleibt festzuhalten, auch wenn der Rasen manchmal einem Acker gleicht, die Begrenzungslinien nicht gerade gezogen sind oder Ball man wieder vom angrenzenden Feld geholt werden muss – die Amateurligen bleiben einfach die Seele des Fußballs.

Neuer Kleinfeld-Eventkalender!

In unserem neuen Kleinfeld-Eventkalender werden wir für euch immer die aktuellen und wichtigen Daten zur Uni-Liga Deutschland, zu den lokalen Uni-Ligen und auch zum DKFV veröffentlichen.

Außerdem stellen wir euch auch über unsere Partner Kleinfeldhelden.de und Hyundai Deutschland weitere Daten von deutschlandweiten Kleinfeldturnieren zur Verfügung, bei denen ihr auch über die Uni-Liga hinaus eure Klasse präsentieren und die Uni-Liga vertreten könnt!

Klickt euch hier zum Kalender, um immer auf dem neuesten Stand zu sein!

Erste Schritte mit Online Multiplayer Spielen, wenn Sie zu Hause gelangweilt sind

Eine Möglichkeit wäre natürlich, sich die Zeit in einem Online Casino zu vertreiben. Spielautomaten wie Starburst machen Spaß, sind optisch ein Hingucker und bieten die Gelegenheit, mit etwas Glück ein paar Taler extra in die Brieftasche zu spülen. Doch was ist, wenn Fortuna nicht auf Ihrer Seite ist? Einfach weiterzuspielen, ist keine Option, denn ehe man sich versieht, ist man spielsüchtig.

Der Grundgedanke, am Computer zu zocken, ist aber alles andere als verkehrt. Schließlich gibt es viel mehr als Online Automatenspiele. Wie wäre es mit Multiplayer Games? Mit ihnen kann man vortrefflich Langeweile bekämpfen und knüpft vielleicht sogar noch soziale Kontakte. Wir wollen Ihnen hier ein paar Anregungen geben, welche Spiele für Sie interessant sein könnten und worauf im Umgang mit anderen Mitspielern zu achten ist.

Die Welt der Multiplayer Spiele ist riesig

Es gibt viele verschiedene Spielegenres, die im Multiplayer gespielt werden. Ego-Shooter etwa gehörten zu den ersten Games, in denen man im Internet gegen andere Spieler antreten konnte. Hier spielt man einzeln oder im Team gegen seine Kontrahenten und nimmt sie mit Hilfe verschiedener Fernkampfwaffen aus dem Rennen, um es elegant zu formulieren.

Derzeit sind auch die sogenannten MOBAs enorm beliebt. MOBA steht für Multiplayer Online Battle Arena. In Spielen dieses Genres treten zwei Teams auf einer Karte gegeneinander an, um bestimmte Ziele zu erreichen. Das kann die Zerstörung der gegnerischen Basis sein oder das Ausschalten des anderen Teams. Gespielt wird dabei meist aus einer isometrischen Perspektive, so dass man hier viel mehr Übersicht hat als bei Ego-Shootern.

Wer das Kompetitive beim Spielen nicht mag und sich stattdessen lieber an fremde Orte träumt, sollte sich Online Rollenspiele anschauen. Mit ihnen gelangt man im Handumdrehen etwa ins Reich der Orks, Elfen und Zwerge oder spielt in futuristischen Welten Seite an Seite mit allerhand düsteren Gestalten. Obwohl es auch hier oft die Möglichkeit gibt, gegeneinander anzutreten, steht der gemeinsame Kampf mit Gleichgesinnten gegen mächtige Wesen im Vordergrund.

Zu guter Letzt seien noch Rennspiele erwähnt. Worum es bei dieser Art Spiele geht, muss sicherlich nicht erläutert werden. Doch natürlich eignen sich auch Racer hervorragend für das Spiel im Multiplayer.

Seien Sie respektvoll, auch in virtuellen Welten!

Die Anonymität, die man im Internet genießt, bringt nicht wenige Menschen dazu, eine völlig andere Seite von sich zu zeigen. Plötzlich wird im Chat beleidigt, gepöbelt oder auf andere Weise unfreundlich miteinander umgegangen. Solche Leute gibt es immer wieder und es ist anzuraten, sie zu ignorieren, denn sie sind Gift für jedes Spiel, das in einer Community gespielt wird. Wie auch im echten Leben sollte der respektvolle Umgang mit seinen Mitstreitern und Gegnern eine Selbstverständlichkeit sein.

Sind Sie Ihren Kontrahenten einmal unterlegen, nehmen Sie es sportlich! Bei vielen Games, die man im Team spielt, ist es beispielsweise üblich, am Ende einer Runde im Chat kurz “gg” zu schreiben, was für “good game” steht und der anderen Mannschaft signalisieren soll, dass der Wettstreit Spaß gemacht hat, auch wenn man verloren hat.

In Online Rollenspielen nimmt die Kommunikation mit anderen Spielern übrigens eine noch viel wichtigere Rolle ein. Wenn Sie Hilfe bei einer Quest brauchen oder nach einer Gilde bzw. einem Clan suchen, ist die Möglichkeit, im Chat danach zu fragen, unverzichtbar. Schlagen Sie hier einen freundlichen Ton an, werden Sie viel wahrscheinlicher bekommen, wonach Sie suchen.

Zahlenmäßig überlegen: Amateurfußball gibt tiefe Einblicke

Von wegen kleine Liga! Der Amateurfußball weiß, wie er mit Zahlen, Daten und Fakten den großen Ligen haushoch überlegen ist. Der Check gibt Einblick.

Wer noch einen weiten Weg bis zur Meisterschale hat, kann im Fußball dennoch ganz groß rauskommen: Der Amateurfußball bietet begeisterten Kickern mit Wettkampfgeist eine perfekte Spielwiese, um sich an der Leistung anderer Vereine zu messen. Denn ein näherer Blick in die Amateurligen beweist, dass es der kleine, aber mitgliedsstarke Bruder der Bundesliga in sich hat.

Knapp 7 Millionen Spieler verzeichnen die Fußballvereine in Deutschland insgesamt. Von ihnen haben es in der vergangenen Saison 958 Spieler in die Zweite Liga oder die Bundesliga geschafft. Eine Relation, die unweigerlich die Frage aufkommen lässt: Wo sind die anderen Spieler geblieben? Aufstrebende Fußballtalente findet man dementsprechend in großer Anzahl in den Regional- und Kreisligen. Der Zulauf zum Amateurfußball ist gerade in den letzten Jahren beachtlich gestiegen: In atemberaubenden 1.445.527 Spielen traten die Kicker allein in der Saison 2017/18 gegeneinander an. Rund 95 % der Matches konnten in der Kreisebene erlebt werden, was wiederum 1,37 Millionen Spiele bedeutet. Ein eindeutiges Indiz für die einzigartige Anziehungskraft des Amateurfußballs.

So organisiert sich der Amateurfußball

Wer einmal dabei war, bleibt seinem Verein auch meist für lange Zeit erhalten: Eine oft angestrebte Tradition für ehemals aktive Kicker ist es, die eigene Erfahrung als Trainer weiterzugeben. So beläuft sich die Zahl der lizenzierten Trainer in Deutschland auf stolze 25.137, die auf 27.197 Spielgemeinschaften treffen. 2.292.624 Spieler sorgten gemeinsam für 8.323.397 Tore unter der Aufsicht von 57.420 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern.

Profit ist nicht das erklärte Ziel des Amateurfußballs. Merchandise ist in der Amateurliga kaum vorhanden und Zuschauerränge sind in der Regel dünn besiedelt. Letzterer Erfahrung musste sich auch die Bundesliga stellen, als Geisterspiele zur Tagesordnung in den sonst ausverkauften Stadien gehörten. Dennoch weisen rund 73 Prozent der Vereine eine ausgeglichene Einnahmen- und Ausgabenbilanz auf bei 39,5 Millionen Euro, die an die Landesverbände und Kreise gezahlt werden müssen. Der DFB und seine zugehörigen Landesverbände unterstützen den Amateurfußball mit jährlich 120 Millionen Euro, ohne im Gegenzug Abgaben zu verlangen.


Quelle: Pixabay

Herzensprojekt Fußball

Neben der sportlichen Leistung und dem oft familiären und integrativen Miteinander im Verein bietet der Amateurfußball Möglichkeiten, sich sozial zu engagieren. Inzwischen warten 56 Prozent der Vereine mit Regelangeboten für Asylsuchende auf, 17 Prozent der Vereine haben verschiedene Konzepte und Eingliederungsmaßnahmen für Flüchtlinge erarbeitet. In Vereinsgemeinschaften jenseits des Fußballs summiert sich die Angebotsfülle auf lediglich 6,5 Prozent.

Einen besonderen Stellenwert mit Vorbildcharakter nimmt hier auch das Ehrenamt ein: 306.000 Menschen unterstützen Vereine und Abteilungen unentgeltlich. Weitere 10.000 Menschen arbeiten ehrenamtlich für die Landesverbände und Fußballkreise. Nur die wenigsten Fußballvereine bauen dabei auf bezahlte Führungskräfte.


Quelle: Pixabay

Vergleich mit der Bundesliga

Amateurfußball ist nicht zwingend mit Qualitätseinbußen gleichzusetzen. Dass sich Profis und Amateure in Sachen Laufleistung eben nicht unterscheiden, haben zahlreiche sportmedizinische Studien bewiesen. Die Profis behalten jedoch die Nase vorn, wenn es um Technik und Reaktionsgeschwindigkeit geht. In der Bundesliga wird nach strengerem Ermessen gepfiffen, was zu immensem Zeitdruck führt, der abgefangen werden will.

Gerade in der Regionalliga, der höchsten Amateurliga, beweisen Spieler auf Profiniveau, was sie können. Bei täglichem Training und regelmäßigen Auswärtsspielen scheint der Berufsalltag der Regionalligisten dem der Bundesliga-Spieler stark zu gleichen. Allerdings fällt schon die Spielfrequenz als Unterschied auf: Der Amateurfußball fährt in einer Saison 1,37 Millionen Partien auf. Der Profifußball bringt es dagegen auf 992 Matches. Ein hohes Arbeitspensum kann im Amateurfußball nicht abgesprochen werden.